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Exemplarische Vertiefung pädagogischer Grundlagen Sozialer Arbeit (U2 zu Pädagogische Grundlagen Sozialer Arbeit) - Einzelansicht

S4310
Exemplarische Vertiefung pädagogischer Grundlagen Sozialer Arbeit (U2 zu Pädagogische Grundlagen Sozialer Arbeit)

Sprache: deutsch   
Seminar
SoSe 2021
2 SWS
jedes Semester

Erwartete Teilnehmer_innen 200
Max. Teilnehmer_innen 225
Belegpflicht

Soz.Arb. - Veranst. m. Gruppen ab Sem.2 19.03.2021 12:00:00-30.03.2021 20:00:00
Soziale Arb. - Veranst. m. Gr. Frist2+Vorlesung S1 01.04.2021-25.04.2021
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Do. 11:00 bis 13:00 woch 08.04.2021 bis 06.05.2021  ausserhalb- Online Prof. Dr. A. Nachtigall       45
Einzeltermine:
  • 08.04.2021
  • 15.04.2021
  • 22.04.2021
  • 29.04.2021
  • 06.05.2021
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Do. 11:00 bis 13:00 woch 27.05.2021 bis 08.07.2021  ausserhalb- Online Prof. Dr. A. Nachtigall       45
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Mi. 16:00 bis 18:00 woch 07.04.2021 bis 12.05.2021  ausserhalb- Online Prof. Dr. A. Pollmann       45
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Mi. 16:00 bis 18:00 woch 26.05.2021 bis 07.07.2021  ausserhalb- Online Prof. Dr. A. Pollmann       45
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Do. 14:00 bis 16:00 woch 08.04.2021 bis 06.05.2021  ausserhalb- Online Prof. Dr. J. Hartmann       45
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Do. 14:00 bis 16:00 woch 27.05.2021 bis 08.07.2021  ausserhalb- Online Prof. Dr. J. Hartmann       45
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Mo. 10:30 bis 12:30 woch 12.04.2021 bis 10.05.2021  ausserhalb- Online M. Burzlaff  

19.04.2021 (10:30-12:00 Uhr) Zoom

 
  45
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Mo. 10:30 bis 12:30 woch 31.05.2021 bis 05.07.2021  ausserhalb- Online M. Burzlaff  

31.05.2021 (10:30-12:00 Uhr) Zoom

28.06.2021 (10:30-13:30 Uhr (Doppelsitzung)) Zoom
 
  45
Gruppe 5. Gruppe:
Zur Zeit keine Belegung möglich
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion
Bachelor of Arts B.A. Soziale Arbeit 3 - 2004
Bachelor of Arts B.A. Soziale Arbeit 3 - 2008
Zuordnung zu Einrichtungen
B.A. Soziale Arbeit
Inhalt
Kommentar

Gruppe 1

Jugend – Sozialisation – Geschlecht

Im Rahmen des Seminars werden wird uns mit aktuellen Jugend- und Sozialisationstheorien vor dem Hintergrund heteronormativer Geschlechterverhältnisse kritisch auseinandersetzen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Sozialisationskontext „Schule” – ein Ort, der für viele Menschen prägend war oder ist, wo Differenzen und Zugehörigkeiten (nicht nur in Bezug auf Geschlecht) verhandelt und In- und Exklusionsprozesse tagtäglich stattfinden. Soziale Arbeit im Handlungsfeld Schule ist hier mit den verschiedensten Erwartungen und Herausforderungen konfrontiert, z.B. wie soziale Fragen bearbeitet und soziale Ungleichheiten verringert werden können. Zum besseren Verständnis der Besonderheiten und spezifischen Spannungsfelder des relativ jungen Handlungsfelds „Schulsozialarbeit” werden wir die unterschiedlichen historischen Entwicklungslinien, Auftragslagen und Bildungsverständnisse von Schule und Jugendhilfe gegenüberstellen und schließlich Möglichkeiten und Grenzen der Kooperation von Jugendhilfe und Schule ausloten. Dabei werden wir bereits etablierte Konzepte wie Mädchen*- und Jungen*arbeit, geschlechterbewusste und diskriminierungskritische Ansätze auf ihre Übertragbarkeit in den Schulkontext hin prüfen.

Die LV findet online statt und hat asynchrone und synchrone Anteile (ca. alle 2 Wochen im Wechsel).

 

Gruppe 2

"Was ist Bildung? Philosophische Zugänge und lebenspraktische Höhlenausgänge"

Was bedeutet es, „gebildet” zu sein? In der heutigen Zeit wird von Bildung oft nur auf reichlich oberflächliche, ökonomisch verwertbare, mitunter aber auch sehr elitäre Weise gesprochen: Wer gebildet ist, hat einen sozialen Vorteil oder „Vorsprung” gegenüber jenen, die es nicht sind. Die „Klassiker” der Bildungsphilosophie jedoch verstehen unter Bildung vor allem ein ganzheitliches Ideal gelingender Persönlichkeitsentfaltung – von der Wiege bis zur Bahre. Demnach findet Bildung keineswegs nur in der Schule statt, und wenn dabei gelegentlich auch die Profession der Sozialen Arbeit eine wichtige Rolle spielt, indem sie biografische Lern- und Entwicklungsprozesse ihrer Adressat_innen ermöglicht und unterstützt, benötigt die Profession eine genauere Vorstellung davon, wie derartige Lernprozesse gelingen oder aber scheitern können – und damit eben auch eine Antwort auf die zu Anfang erwähnte Frage. Wir werden uns im Seminar, einerseits, mit einer eingehenden Lektüre und Diskussion ausgewählter philosophischer Klassiker beschäftigen, dies aber, andererseits, auch anwendungsbezogen tun, d.h. mit Blick auf konkrete Fallbeispiele, künstlerische Illustrationen usw.

Diese LV findet online statt und hat asynchrone, aber auch synchrone Anteile, die ca. alle 3 Wochen via Zoom stattfinden. Näheres regelt das zu Beginn des Seminars auf Moodle hochgeladene Seminarprogramm. Zur ersten Sitzung treffen wir uns ebenfalls auf Moodle. Den Einladungslink entnehmen Sie dann bitte kurz zuvor den „Ankündigungen” über unseren Moodle-Kurs.

 

Gruppe 3

Disability Studies (in Education) – Die Disability Studies als normalitätskritischer Zugang zu (inklusions)pädagogischen Fragestellungen

Die aus den politischen Behindertenbewegungen verschiedener Länder entstandenen Disability Studies basieren auf der Grundlage der Konzeption von Behinderung und Normalität als gesellschaftlichen Konstruktionen. Diese Sichtweise ermöglicht neue Zugänge im Hinblick auf das Verständnis von Normalität und Behinderung und damit auch bzgl. Fragen von Normalität und Normalisierung im Kontext von inklusiven Bildungsangeboten. Insbesondere die aus den Disability Studies entstandenen „Disability Studies in Education” bieten eine gute Grundlage für eine kritische Auseinandersetzung mit Fragestellungen im Kontext von Erziehung, Bildung und Sozialisation.

Das Seminar wird sich zunächst mit der Geschichte und den zentralen Grundlagen der Disability Studies beschäftigen. Am Beispiel der Disability Studies in Education und des Index‘ für Inklusion wird deren Potential für einen (normalitätskritischen) Zugang zu (sozial)pädagogischen Anliegen ausgelotet werden.

Hinweis: Da die Disability Studies ihren Ursprung in den USA und Großbritannien haben und insbesondere die Veröffentlichungen zu den Disability Studies in Education aus dem englischen Sprachraum kommen, müssen die Teilnehmer_innen in der Lage sein, englische Text zu lesen.

Das Seminar wird online stattfinden. Zu den im Vorlesungsverzeichnis angegebenen Zeiten werden die Seminartermine im zweiwöchentlichen Rhythmus, sofern nichts Anderes abgesprochen wurde, online (synchron) stattfinden.

Alle Studierenden müssen eine Teilnahmeleistung erbringen.

 

Gruppe 4

Das Vertiefungsseminar fokussiert Sexualpädagogik. Es umfasst sexualpädagogische und -wissenschaftliche Theorie und sexualpädagogische Praxis. Es werden Entwicklungen in der Geschichte der Sexualpädagogik nachvollzogen, insbesondere aber neuere Perspektiven und Konzepte diskutiert. Dies soll auf weiten Strecken dem Titel einer Buchpublikation „Sexualpädagogik weiter denken” folgen. ‚Weiter’ steht für eine Öffnung von Vorstellungen und Themen der Sexualpädagogik: Sie bezieht sich dann bspw. nicht nur auf Jugendliche sondern auch auf Kinder und Erwachsene sowie auf ältere Menschen; sie betrachtet die Lustseite wie Gewaltaspekte der Sexualität; sie erkennt kritisch auch in der Sexualpädagogik bestehende Ausblendungen; sie fokussiert nicht nur auf die Einzelpersonen, sondern thematisiert auch gesellschaftliche Bedingungen und Machtverhältnisse.

Die besondere Relevanz der Sexualpädagogik liegt u.a. in der Erkenntnis, dass jede päda­gogische Praxis sexualpädagogische Momente in sich trägt, indem sie direkt oder indirekt mit geschlechtlichen und sexuellen Selbstverständnissen arbeitet, auf diese Bezug nimmt, diese anbietet und/oder hinterfragt. Und auch jede explizite Sexualpädagogik transportiert ein ‚Mehr‘, indem sie auf das geschlechtliche und sexuelle Selbstverständnis wirkend, Grund­lagen für weitere Lebensgestaltungsprozesse schafft. Ein verantwortlicher Umgang mit dieser Erkenntnis fordert alle in Pädagogik und Sozialer Arbeit Tätigen auf ihr sexualpädagogisches Wissen zu erweitern, die eigene bisherige Haltung zu sexualpädagogischen Themen zu reflektieren und weiter zu entwickeln sowie eine eigene sexualpädagogische Kompetenz aufzubauen.

Die LV wird alternierend synchron und asynchron durchgeführt.

 

Gruppe 5

Das Online-Seminar setzt bei einem Verständnis von Pädagogik an, das diese nicht als neutral, sondern als eingebunden in Macht- und Herrschaftsverhältnisse versteht. Es richtet sich an Studierende, die sich mit insbesondere dem Herrschaftsverhältnis Antisemitismus – verstanden als aktuelles und gesamtgesellschaftliches Problem –auseinandersetzen möchten. Zunächst geht es um eine Erarbeitung der (theoretischen) Grundlagen. Sinn ist, dass die Seminarteilnehmenden mit theoretischen Ausarbeitungen zum Thema Social Justice und Diskriminierungskritik vertraut werden und auf dieser Basis die Relevanz der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit für Kontexte Sozialer Arbeit begründen können. Elementare Aspekte der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit werden daran anschließend vermittelt. Im Zentrum des Seminars steht eine Auseinandersetzung mit aktuellen Erscheinungsformen des Antisemitismus. Ein besonderer Fokus ist dabei auf die Perspektiven von Juden_Jüdinnen gerichtet. Das Seminar mündet in eine Entwicklung von Handlungsoptionen. In diesem Zusammenhang werden Sie auch die Arbeit der ju:an Praxisstelle antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit kennenlernen.

Zum Format des Seminars: Damit die Kursteilnehmenden möglichst gut und nach ihren Möglichkeiten am Seminar teilnehmen können, gliedert sich das Seminar in einzelne Lerneinheiten. Diese sind weitestgehend so gestaltet, dass sie unabhängig von Ort und Zeit bearbeitet werden können. Vereinzelt finden auch Zoom-Meetings statt, die Termine werden zu Beginn des Seminars bekannt gegeben. Die jeweiligen Lerneinheiten jedenfalls setzen sich aus verschiedenen E-tivities (Online-Aufgaben) zusammen. Diese umfassen Grundlagenliteratur sowie weiterführende Texte, Filme, Videos, Podcasts, Blogeinträge etc. Von den Seminarteilnehmenden wird erwartet, dass sie die Lerneinheiten selbstständig sowie innerhalb eines festen Zeitrahmens (i. d. R. einer Woche) bearbeiten und sich über – je nach Präferenz – Text-, Audio- oder Videobeiträge regelmäßig und aktiv ins Seminargeschehen einbringen. Ich empfehle es sehr, gleich zu Beginn des Semesters Lerntandems zu gründen, um die einzelnen Aufgaben gemeinsam zu bearbeiten (es besteht aber auch die Möglichkeit zur Einzelarbeit). Die Bereitschaft zu themenbezogenen, theoriegeleiteten (Selbst-)Reflexionen wird vorausgesetzt.

Die Zoom-Meetings finden statt am:
 
19.04. von 10:30-12:00 Uhr
 
31.05. von 10:30-12:00 Uhr
 
28.06. von 10:30-13:30 Uhr (Doppelsitzung)
 
Bitte ich beachten Sie, dass auch während der Zeit vom 17.-30.05.
individuelle Aufgaben auf Moodle zu bearbeiten sind.

 


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2021 gefunden:
4. Semester  - - - 1